Wut.

Eigentlich hatte ich darüber nachgedacht, einen Eintrag zum Thema #Aufschrei zu schreiben. Ich denke über solche Aktionen immer etwas länger nach, bevor ich mitmache. Ich bin meistens bedacht. Außer jetzt. Gerade bin ich voll geladen.

Und es ist niemand direkt schuld, an keinem könnte ich es auslassen, aber ich könnte platzen. Unser Laptop macht Probleme. Zum Hochfahren müssen wir ungefähr zehnmal neustarten bis er hochfährt. Jedesmal habe ich Angst, dass er es diesmal nicht packen könnte. Es ist unser einziger Computer. Ich brauche ihn. Un-be-dingt. Das bringt mich zur Verzweiflung.

Wieso ich wütend bin? Nun, um etwas besser zu machen, haben wir das ganze Betriebssystem neu auf den Laptop gespielt und unsere Dateien und Dokumente auf dem USB-Stick gesichert, mit froher Erwartung in die Zukunft. Oder so ähnlich. Jedenfalls sind einige denkbar unglücklich Dinge zusammengekommen: alle meine bisher verfassten Bewerbungen, Lebensläufe, eingescannte Zeugnisse, Layouts und so weiter sind weg. Weder gesichert noch sonst irgendwo. Ein paar wenige habe ich über Email gesendet- die sind da. Dennoch. Da steckte viel, viel Arbeit drin und ich nehme die geschriebenen Bewerbungen als Vorlagen, zur Inspiration und zum Nachvollziehen, wo ich mich mit welchen Worten beworben hatte. Zudem habe ich einige Möglichkeiten nicht mehr. Zum Beispiel wird es schwierig, die nötigen Unterlagen wieder einzuscannen.

Und dann.. dann lädt Windows ständig Updates und der Computer wird laaaaahm. Das habe ich erstmal abgeschaltet.

Dummerweise lässt sich der Laptop noch immer nur durch Tricks starten und die Angst bleibt, dass er ganz aus bleibt. Heutzutage ist jegliches Stellengesuche und Bewerben ohne einen Computer nahezu unmöglich.

Scheiße.

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2 Kommentare zu “Wut.

  1. Oh nein, ich kann deinen Ärger echt nachvollziehen. In diesen Momenten wird einem auch erschreckend deutlich klar, wie abhängig wir von dem technischen Zeugs sind. Hm, so kann’s natürlich auch nicht bleiben. Und das Problem ist erst seit der Neuinstallierung da?

    • Diese Abhängigkeit ist furchtbar! Darüber hast du auch mal einen Eintrag verfasst, den ich als sehr einprägsam empfunden habe.

      Auf der anderen Seite habe ich auch die Möglichkeit, jederzeit eine Onlinebewerbung abzuschicken. Viele Unterlagen hatte ich zum Teil noch unter den „gesendeten“ Mails gespeichert, so dass ich nichts mehr einscannen muss. Puh. Und noch ein positiver Aspekt: ich musste so manch ein Anschreiben wieder von Grund auf schreiben (manchmal habe ich nur noch angepasst) und einige nettere Formulierungen gefunden.

      Nein. Das Problem bestand ja schon vor der Neuinstallation. Im Internet war zu lesen, dass man das machen sollte, um sicherzugehen, dass es nicht am System liege. Nun, es liegt nicht am System. Möglicherweise aber am Netzwerkkabel. Wenigstens ist er bis jetzt immer hochgefahren worden (nach 10mal an- und ausschalten). Tagsüber lasse ich ihn aber an. Bin ja sowieso am Bewerbungen schreiben.

      Manchmal reihen sich doofe Geschichten einfach aneinander.

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