Toffifee.

Hungrig einkaufen zu gehen ist immer eine schlechte Idee. Hungrig und mit einer eben erhaltenen Absage einkaufen zu gehen, ist eine ebenso schlechte Idee und bringt die dunkelsten Seiten meiner selbst zum Vorschein.

Ergebnis: Toffifeepackung in den Einkaufswagen gelegt, mit dem Vorsatz, nachher alle auf einmal aufzuessen. Automaten mit Pfandflaschen gefüttert und die vier nicht angenommenen (ich fühle mit euch, ihr Flaschen!) wegen ständigen Klirrens aus der Tasche herauf am liebsten wegwerfen wollen. Leider, leider habe ich keinen Mülleimer gefunden und die Flaschen aus lauter Frust heimlich irgendwo abgestellt. Währenddessen erschrocken, weil eventuell auf Überwachungsvideos ganz klar zu erkennen sein könnte, dass ich das gewesen bin. Ich kaufe öfter da ein und möchte das gern beibehalten. Scheiß drauf, gedacht, die sollten mir dankbar sein für die Wertstoffe, das ich ihnen schenke! Danach im Regen heimgeradelt und gerademal fünf Toffifees geschafft. Mir ist schlecht.

Wie gut, dass das Wetter zu meinem Zustand passt. Obwohl- die Schokolade beginnt zu wirken.

 

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3 Kommentare zu “Toffifee.

  1. Im Ernst? Nur 5 Toffifee geschafft? Ich kann immer die ganze Packung gleich essen und dann noch eine zweite aufreißen und die aber genüsslicher essen, evtl. bis zur Hälfte. Schlechte Laune, Frust und all das wirken bei mir „Vertilgungswunder“. Ich hoffe, dass du dich heute schon wieder beruhigen kannst. Absagen gehören leider immer wieder dazu, bis dann der Job der Jobbe (Jobs) einem zuwinkt. Nicht aufgeben, liebe Symphonee.

    • Ja, ich habe „nur“ fünf verschlungen. Fürs Erste. Danach ist mir immer kurz schlecht, ich warte ein Weilchen und anschließend gehen die Restlichen wieder rein. Vertilgungswunder kenn ich nur zu gut! Besonders in Zeiten von Frust und gefühltem Stehenbleiben. Ich wünschte, ich könnte das anders ausleben 😉

      Eigentlich sehe ich Absagen fast sportlich. Aber mit der Zeit wird jede Absage immer weniger sportlich. Am schlimmsten sind die ignoranten „gar-nicht-Antworter“. Genau damit tröste ich mich aber auch: „der Job der Jobbe“ (süß) wartet auf mich.

      Danke für die lieben Worte!

  2. Pingback: Symphonee’s Weekly. | bittersweetsymphonee

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